Panoramafotografie
Man hat den höchsten Berg der Umgebung oder irgend einen anderen Aussichtspunkt erklommen, lässt den Blick in alle Richtungen schweifen und möchte diesen fantastischen Panoramablick den Daheimgebliebenen auch nicht vorenthalten. Also macht man schnell noch ein paar Fotos mit der Digitalkamera und hofft auf beeindruckende Bilderabende am heimischen Kamin.
Zuhause ist aber dann von dem fantastischen Panorama nur noch ein winziger Ausschnitt zu sehen, der den Freunden und Bekannten nur ein müdes Lächeln abgewinnt.
Ein einzelnes Foto fängt nur eben doch nur einen Moment und einen winzigen Blickwinkel dessen ein, was man als betrachtender Mensch oben auf dem Berg innerhalb von Sekunden in einer Rundschau von einem Panorama erfassen kann.
Hätte man doch nur all die Einzelsequenzen im Kreis aufgenommen und irgendwie zu einem gemeinsamen Bild zusammensetzen können… Und jeder muss eingestehen, dass ein gelungenes Panoramabilder fast automatisch die Blicke eines jeden Betrachters anzieht.
Man braucht auch überhaupt keine teure Ausrüstung, um gelungene Panoramafotos zu erzeugen. Das Grundprinzip der Panoramafotografie ist ohnehin recht einfach und kann mit dem nötigen Grundwissen und einigen Tools von jedem Hobbyfotograf erlernt werden.
Man erzeugt eine Reihe von Fotos, die man möglichst um eine einheitliche Achse herum aufnimmt , die bei Freihandfotos einfach eigene Körperachse sein kann. Die geschossenen Bilder sollten sich möglichst weit überlappen, wobei ein ausreichender Überlapp so um die 30 % liegt.
Die Nutzung eines Stativs ist natürlich von Vorteil, aber keine zwingende Notwendigkeit, zumal man dieses auch nicht unbedingt auf jeden Berg tragen möchte.
Um die vielen Einzelbilder zu einem Gesamtfoto zusammenfassen zu können, bedarf es einer entsprechenden Software, die man auch als Stitch-Tool bezeichnet. Stitch heißt einfach soviel wie “zusammennähen” und kommt aus dem Englischen.
Gute Programme können dabei auch gleich Fehler in der Perspektive oder unterschiedlicher Belichtungssituationen korrigieren und ausgleichen. Richtig gemacht wirkt ein solches Panoramabild wie aus einem Guss, als ob man es mit einer riesigen Kamera in einem Schritt aufgenommen hätte.
Soweit meine kurze Einleitung in das Thema Panoramfotografie. In den folgenden Artikeln werde ich ein wenig mehr ins Detail gehen und neben einer Übersicht über verfügbare Tools und Softwarepakete zur Erstellung von guten Panoramfotos auch verschiedene Software näher vorstellen und natürlich auch zahlreiche Beispiele selbst erstellter Panoramen geben.
Tags: Panorama



