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Der Herbst hat es in diesem Jahr wirklich gut mit uns gemeint. An jedem Wochenende der letzten 2 Monate gab es mindestens einen wunderschönen Sonnentag, der zum Spazieren und Genießen eingeladen hat.
Die Farbenpracht der Natur mit all den goldenen und roten Nuancen der zahlreichen Laubbäume hat sich lange erhalten und hat unzählige Fotomotive für den Herbstwanderer und Fotografen geboten.
Jena mit seiner waldreichen Umgebung und den sanften Hügeln rings um die Stadt bot Gelegenheit zu Wanderungen und Fototouren, bei denen man bei all den herrlichen herbstlichen Motiven kaum zum Verstauen der Kamera in der Fototasche kam.
Mittlerweile sind die meisten Blätter gefallen, genauso wie die Temperaturen in der Nacht und am frühen Morgen. Aber wir können einfach noch einmal gemeinsam durch die herbstlichen Fotomotive des Jahres 2011 wandern und den Herbst sanft ausklingen lassen.

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veröffentlicht 2 months, 3 weeks um 06:38. Kommentieren
Die Sonne hat ihr Wort gehalten und in den letzten Tage den Winter ein wenig in die Flucht geschlagen, auch wenn es im Osten der Republik nur am Tage zu Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt gereicht hat.
Und ich habe auch mein Wort gehalten und bin nach meinem Artikel der letzten Woche über die Winterlinge im Rautal bei Jena an diesem Wochenende noch einmal mit meiner Fotokamera losgezogen, um zu schauen, ob die kleinen Frühblüher sich noch weiter aus dem Waldboden gewagt haben.

Die Sonnenstrahlen der Woche haben es tatsächlich geschafft und den Großteil des Schnees auf dem Waldboden verschwinden lassen. Es sind zwar noch nicht alle Winterlinge auf der großen Fläche von über einem Hektar voll erblüht, aber man sieht auch schon aus einiger Entfernung die gelbe Pracht mitten im Wald.

Und es lohnt sich wirklich. Wer in der Nähe des thüringischen Jena wohnt oder gerade in Thüringen Urlaub macht, der sollte sich die Gelegenheit auf das wahrscheinlich in Deutschland einmalige Vorkommen an Winterlingen in dieser Größenordnung nicht entgehen lassen. Die kleinen gelben Blüher werden nun bestimmt noch mindestens 2 Wochen ihre Pracht zeigen, zur Freude der Wanderer und aller Naturfotografen.

Das Rautal liegt direkt an der nördlichen Stadtgrenze von Jena und ist auch bequem per Bus mit der Linie zu erreichen. Die Wanderung von vielleicht 3 Kilometer Länge mit leichten Anstiegen ist auf jeden Fall ein Höhepunkt eines jeden Winterendes.
Nun wird sich der Winter hoffentlich bald geschlagen geben und dem Frühling den Weg frei machen. Wir hoffen alle darauf.
veröffentlicht 11 months, 1 week um 23:28. 5 Kommentare
Die Wintermonate bieten dem Fotografen viele wunderbare Motive und einige davon haben wir hier auf dem Blog schon gepostet. Das Weiß des Schnees, der Raureif und die oft im Nebel verschwundenen Hintergründe haben eben ihren eigenen Reiz.
Aber irgendwann sehnt man sich doch wieder nach den Farben des Frühlings, nach den wärmenden Sonnenstrahlen und nach der Blütenpracht der ersten Frühjahrsblüher.
Im thüringischen Jena gibt es alljährlich in der Zeit von Mitte Februar bis Anfang März ein Naturdenkmal zu bewundern, dass es in dieser flächendeckenden Art in Deutschland nur selten gibt. Ein wahres Meer aus blühenden Winterlingen lässt den Waldboden im Rautal im nördlichen Teil von Jena auf einer Fläche von mehr als einem Hektar im strahlenden Gelb erscheinen. Das offensichtlich günstige Klima des mittleren Saaletals gibt diesen kleinen Pflanzen eine gute Basis zur starken Verbreitung und allein im letzten halben Jahrhundert hat sich diese blühende Fläche im Rautal um den Faktor Fünf vergrößert.
Da es in diesem Winter des Jahres 2011 allerdings extrem kalt war und immer noch ist kamen Zweifel auf, dass die Winterlinge nun bereits ihre Blüten geöffnet und den Reigen der Farben eröffnet haben.

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veröffentlicht 11 months, 2 weeks um 01:44. 2 Kommentare
Schnee, Eis und Temperaturen deutlich unter Null – der Herbst ist nun ziemlich über Nacht vom Winter abgelöst worden. Gerade hat man sich über die wunderbaren Herbstfarben auf verschiedenen Touren mit der Fotokamera gefreut und schon kann man sich statt an den satten Farben der goldenen Jahreszeit schon wieder am Weiß des Winters erfreuen.
Aber so ein kalter Wintertag hat wahrlich seinen Reiz und wenn man solide Schuhe, Handschuhe und den warmen Schal nicht vergisst dann kann man auch viele Stunden mit der Kamera auf Fototour gehen, ohne dass man sich kalte Füße und Hände holt.
Man muss einige kleine Regeln bei der Fotografie im Winter beachten, um die weiße Pracht in den richtigen Farbnuancen einzufangen und dabei besonders auf die Belichtungszeit achten, da die Automatik der Kamera durchaus mal Probleme mit dem grellen Licht von reflektierendem Neuschnee haben kann. Da muss man auch ein klein wenig experimentieren und einfach die besten Kameraeinstellungen für die winterlichen Witterungsbedingen ergründen.
Für den Kamerachip selbst sollten die kalten Winterbedingungen kein Problem darstellen. Ganz im Gegenteil, je kälter so ein Chip wird um so rauscharmer werden in der Regel die Ergebnisse auf dem Foto.
So, genug geplaudert. Ich bin warm genug angezogen, um durch die winterliche Landschaft vom späten Nachmittag bis in die frühen Abendstunden zu wandern. Es geht in die bewaldete Landschaft am Berg zur Leuchtenburg von Kahla in Richtung Seitenroda.Wenn sie auch gut vorbereitet sind dann begleiten sie mich doch einfach ein Stück auf meiner Tour mit der Fotokamera durch die zwar noch eher dünne, aber schon deckende Schneelandschaft.


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veröffentlicht 1 year, 2 months um 03:30. 2 Kommentare
Was für einen fantastischen Herbst wir doch in diesem Jahr hatten! Nun zieht zwar mittlerweile typisches verregnetes Novemberwetter in Deutschland ein, aber man kann sich nach einigen wunderschönen Tagen im Okober und November wahrlich nicht beschweren. Für Wanderfreunde und Fotografen gab es Goldenen Landschaften und Motive in Hülle und Fülle.
Man vergisst die Regentage am besten, indem man die Fotos der vergangenen Wochen mit all den schönen Herbstfarben nachwirken lässt. Versuchen wir es doch einfach mal mit ein paar Fotoimpressionen aus der Umgebung von Jena.
Also dann, hinaus in die virtuelle Herbstlandschaft…

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veröffentlicht 1 year, 2 months um 05:11. 1 Kommentar
Die Fototour durch die herbstliche Welt der Schlösser und Burgen geht weiter. Es geht in Richtung Potsdam zur ehemaligen Sommerresidenz Friedrichs des Großen, dem Schloss Sanssouci.
Leser mit Französischkenntnissen kennen die Bedeutung des Namens. Der Name des Schlosses Sanssouci deutet auf Sorgenfreiheit hin und genau dies hatte Friedrich bei seinen Aufenthalten in Potsdam im Sinn.
Also legen auch wir alle Sorgen ab, nehmen den Fotoapparat, atmen die klare und kühle Herbstluft tief ein und begeben uns auf eine kurze Tour durch den herrlichen Schlosspark. Wir durchqueren den Schlosspark von Sanssouci bis hin zum Neuen Palais und werden auf unserem Spaziergang schnell erkennen, warum das Schloss Sanssouci als das Hauptwerk deutscher Rokokoarchitektur gilt. Man kann wahrlich eintauschen in eine vergangene Zeit, deren Spuren sehr detailtreu und originalnah erhalten sind.
Vielleicht machen die Bilder auch deutlich, warum der Herbst für mich eine besondere Faszination hat. Und wenn man dann noch in so einem Park lustwandeln und die Farben und den Anblick all dieser Kunst und Architektur genießen kann….

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veröffentlicht 1 year, 3 months um 04:49. Kommentieren